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Aktuelle Projekte

Lake Eyasi Girl`s vocational Training and Rehabilitation Center (Stand November 2012)

In diesem kleinen privaten Berufsbildungszentrum in der Nähe des Lake Eyasi, ca. 60 km von Karatu entfernt, werden junge alleinstehende Mütter, die nicht selten Opfer von Vergewaltigungen sind und häufig von ihren Familien verstoßen werden, mit ihren Kindern aufgenommen und erhalten eine Mini-Ausbildung als Näherin, wodurch  sie sich mit eigener Anstrengung eine Einnahmequelle für die Zukunft schaffen.
Geführt wird dieses humanitäre Zentrum von Lightness Bayo, der Frau des Schulleiters der Tumaini School.
Asante hatte sich spontan bereit erklärt, zunächst einen „Feuerwehrtopf“ mit 1800,- US Dollar zu füllen, weil das Gehalt der Nählehrerin sowie die Miete des Gebäudes  fällig waren und dafür kein Geld mehr zur Verfügung stand.
Im weiteren Verlauf haben wir dann beschlossen die laufenden Kosten dieses Projektes bis Ende 2013 mit insgesamt 10.000,00 US $ mit zu tragen.

Lake Eyasi Girls vocational Training and Rehabilitation Center


Tumaini Primary School (Stand November 2012)

Die Tumaini Primary School, ist eine private 7jährige Primary School, die 2005 von Modest Bayo mit zunächst 10 Schülern in seinem Elternhaus gegründet wurde. Die Schulsprache war von Anfang an Englisch, weil der gesamte sekundäre Bildungsbereich ausschließlich auf Englisch stattfindet. Bayo war der Meinung, dass nur so die Kinder eine echte Chance haben, einen erfolgreichen Bildungsweg zu absolvieren. Heute hat die Schule über 500 Schüler, 120 davon leben im angeschlossenen Internat. Bayo verdient seinen Lebensunterhalt  als Safari-Guide, einen Beruf, den er seit vielen Jahren mit viel Begeisterung ausübt. Nebenbei ist er Schulmanager! Auf seinen Safaris trifft er immer wieder auf spendenfreudige Touristen, die den Erhalt und den Ausbau der Schule sichern.

Asante hat sich sehr bewusst für diese wirklich hervorragend geführte Schule entschieden, auch wenn die Beschulung und Unterbringung im Internat für Landesverhältnisse sehr teuer scheint. Wir haben  Patenkinder ausgewählt, deren Eltern wegen ihrer besonderen sozialen Schieflage (Waisen, aidskranke Eltern, Arbeitslosigkeit, etc.) das Schulgeld nicht mehr bezahlen konnten.
Eine solche Patenschaft kostet pro Jahr 800€ pro Kind. Bis einschließlich 2012 übernahm Asante sieben dieser Patenschaften. Für 2013 wollen wir dieses Engagement um fünf Patenschaften erweitern.
Mit Abschluss dieser Schule haben die Kinder dann Zugang zum sekundären Bildungsbereich und somit sicher eine realistische Chance für eine bessere Zukunft.

Tumaini Primary School

 

Rothia Health Centre der Schweizer Schwestern (Stand November 2012)

Die „Schweizer Schwestern“  Verona und Blasia führen eine kleine Krankenstation in Rothia mit einer Ambulanz und einer kleinen Bettenstation.
Dr. Winkler arbeitet dort bereits ein bis zweimal wöchentlich internistisch und kardiologisch. Sein afrikanischer Kollege Corneli ist dankbar für die Unterstützung, zumal Dr. Winkler das von Asante finanzierte transportable Ultraschallgerät und die EKG-Einheit mitbringt und somit die zuverlässige Diagnose vieler Erkrankung möglich wird. Der Arbeitsalltag in einer solchen Einrichtung, die von den Schwestern mit viel Hingabe geführt wird, unterscheidet sich doch deutlich von den Bedingungen in Deutschland. Entlohnt wird Dr. Winkler mit einem ordentlichen Mittagessen, das unter der Aufsicht von Schwester Blasia pünktlich um 12.00 Uhr auf dem Tisch steht.
Außerdem unterstützt  Asante  hier die universitäre Ausbildung eines Studenten der Gesundheitswissenschaften. Für 2013 ist die Unterstützung bei der Anschaffung dringend benötigter Laborgeräte vorgesehen.

Verona-75,-Ruth-80,-Blasia-80

 

Karatu Lutheran District Hospital (Stand November 2012)

In diesem Distrikt Krankenhaus arbeitet Dr. Winkler jeden Dienstag. Hier werden ebenso wie in Rothia die angestellten Ärzte bei ihrer Arbeit unterstützt. Die Ausbildungsverhältnisse für medizinische Berufe sind mit unseren Vorstellungen nicht kompatibel und so sind auch hier die Mitarbeiter für jede Hilfe von Experten sehr dankbar. Finanziell wird sich Asante hier zunächst nicht einbringen.

 

 

FAME Klinik (Stand November 2012)

FAME, die Foundation of African Medicine and Education, ist eine Tagesklink für die ambulante Behandlung, die weit über die Grenzen Karatus hinaus einen sehr guten Ruf genießt. In Kürze soll durch die Eröffnung eines Krankenhauses mit 12 Betten auch eine chirurgische Therapie mit anschließender stationärer Versorgung möglich werden.
Für FAME hat Asante eine „Elektrolyt-Zählmaschine“ (ca. 5000 USD), die für den neu gebauten OP-Bereich notwendig ist, finanziert.

 

Frühjahr 2012

Dr. Ulrich Winkler wird seine ärztliche Tätigkeit Ende April 2012 beginnen.

Die Ultraschalldiagnostik ist besonders wichtig für die Diagnose der zahlreichen erworbenen Herz- und Herzklappenerkrankungen und für die Diagnose von Erkrankungen der Bauchorgane sowie zur Betreuung von Schwangeren.

Deshalb war es das erste große Ziel ein transportables Ultraschallgerät anzuschaffen. Die Ultraschalltechnik ist besonders geeignet, da die laufenden Kosten gering und die modernen Geräte sehr wartungsarm sind. Dies ist wichtig, denn so gut wie keine medizintechnische Firma bietet in Tansania einen Service an. 

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Erich und Katharina Zinkann - Stiftung / Gütersloh konnten wir dieses Gerät mit integriertem EKG-System im März 2012 anschaffen.

Gemäß dem Fördergedanken von Asante Tanzania e.V. wird über die weiteren Projekte erst ab April 2012 vor Ort entschieden werden.

 

November 2010

Dr. Winkler besuchte zum ersten Mal die Buschklinik FAME Medical in Karatu/TANSANIA. Er untersuchte ein kleines Mädchen, das an einem lebensbedrohlichen Herzfehler litt. Ihr Name ist Renata Sule, sie war zu dem Zeitpunkt 8 Jahre alt und wog nur 16 kg.

Das Herzzentrum NRW in Bad Oeynhausen erklärte sich bereit, die kleine Renata kostenlos zu operieren. Alle Ärzte und Mitarbeiter von FAME Medical gaben alles, damit das Kind bis zur Operation durchhielt. Nach den Mühen der Pass- und Visa Beschaffung sowie der Flugfinanzierung kamen Anfang Februar 2011 ein schwerstkrankes Mädchen, ihr Vater und ein Dolmetscher in Bad Oeynhausen in einer ihnen völlig fremden Welt an.

Renata wurde erfolgreich operiert und konnte nach einer Woche erstmals wieder lachen. Nach 3 ½ Wochen konnte fast ganz gesund die Heimreise antreten.

Renata 3 Tage nach der OPRenata vor der OPRenate 3 Wochen nach der OP